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Gibt es Besonderheiten bezüglich der Impfempfehlung für Kinder von Eltern mit Immunerkrankungen?

Die Sorge, mit einer Impfung von Kindern die immunvermittelte Erkrankung der Eltern auszulösen, ist unbegründet. Die Kinder sollten zu ihrem eigenen Schutz und zu dem des erkrankten Elternteils geimpft werden.

Alle Kinder, bei denen ein oder beide Elternteile von einer immunvermittelten Erkrankung betroffen sind, sollten nach dem von der STIKO empfohlenen Schema geimpft werden. Für keine der gängigen immunvermittelten Erkrankungen ergibt sich ein Risiko die Erkrankung durch eine Impfung auszulösen. Ausnahmen ergeben sich lediglich in der späteren Verimpfung von Lebendimpfstoffen, wenn bestimmte immunsuppressive Therapien in der Schwangerschaft weitergegeben wurden. Ansonsten ist auch eine sogenannte Umgebungsprophylaxe mit Impfung der Kinder wichtig, um die von der Erkrankung betroffenen Eltern zusätzlich vor einer Infektion zu schützen.

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